Jule Lucia Companie – Rebirth – tief verwurzelt hoch hinaus

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Name: Rebirth – tief verwurzelt hoch hinaus
Maße: 50 x 70 cm
Technik: Kugelschreiber auf Pappe
Jahr: 2021
Auflage: 1 von 1

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Beschreibung

Über die Künstlerin:
Jule Lucia Companie (27 Jahre) studierte Fotografie an der Berliner Technischen Kunsthochschule und Strategische Produkt- und Innovationsentwicklung an der Wuppertaler Universität (Master of Arts). Kunst und Malerei begleitet die gebürtige Wuppertalerin seit ihrer Kindheit; ihr Raum für Freiheit und Findung. Während der Studienzeit veranstalte sie Ausstellungen im In- und Ausland, bis sie ihr Studium davon finanzieren konnte. Seit 2016 lebt die freie Künstlerin in ihrer Heimat. Ihre Themen Kultur, Persönlichkeitsentwicklung, Sexualität, Geschlechterrollen, Spiritualität, Klima und Umweltschutz sind genauso vielfältig wie die Kunst, mit der sie sich auseinandersetzt: Tanz, Musik, Film, Malerei, Design und Fotografie.

Über die Kunst:
– Was verbindest Du mit St. Pauli?
Die ersten Sonnenstrahlen brechen zwischen den Gebäuden hindurch auf die Straße. Es liegt eine wohlverdiente Stille, ein dünnes Tuch von Müdigkeit und Sehnsucht in der Atmosphäre. Es ist früh am Morgen in St.Pauli.
Ich persönlich verbinde drei Dinge mit St. Pauli: Klar, Fußball und grölende Fans. Dass ich das weiß, ist nicht selbstverständlich, da ich mit Fußball bisher sehr wenig Berührungspunkte habe. In anderen Worten der Verein ist so bekannt, dass selbst ich ihn kenne. Eine Freundin von mir besitzt einen Pulli mit dem St. Pauli-Totenkopf-Logo darauf und immer, wenn sie ihn trägt, umweht sie ein Hauch von independent woman und stolzer Ehrlichkeit.
Der St. Pauli-Totenkopf ist für mich ein bekanntes Wiedererkennungszeichen. Er steht in meinen Augen für die linke Szene und Antidiskriminierung. Es umspielt ihn ein Wind aus historischer Leidenschaft und etwas Heldenhaftes. Etwas, was man spürt und nur schwierig beschreiben kann. Tja und wenn ich ganz ehrlich sein soll, verbinde ich das Wort St. Pauli zum Teil auch mit Reeperbahn, Alkohol, Junggesellen und Prostitution. Insgesamt weckt St. Pauli widersprüchliche Gefühle in mir. Der Ort reizt mich positiv und negativ – verlockend.
– Deine Utopie: Wie siehst Du St. Pauli im Jahr 2050?
St. Pauli ist im Jahr 2050 nicht nur ein aufstrebender Stadtteil, sondern ein internationales Wahrzeichen an Innovation und Gleichberechtigung! Aus veralteten Strukturen und negativen Vorurteilen transformiert sich ein aufgeklärtes, nachhaltiges Bild von einem Stadtteil, einer Haltung und einer Szene.
St. Pauli ist ein positives Beispiel dafür, dass aus jeder Gesellschaft und jedem Stadtteil die positiven Aspekte gestärkt werden können und sogar bahnbrechende Kooperationen mit externen Formen funktionieren. Altes Denken, Handeln, Vorurteile, Neid, belastendes Beurteilen, Diskriminieren, Ausgrenzen oder Emporheben war einmal; hier lebt jetzt positives Denken, Gleichberechtigung, Vielschichtigkeit und Freude an Persönlichkeitsentwicklung. Die Menschen reichen sich die Hände und ziehen an einem Strang – dem Strang, dass alle individuell Stark sein können, wenn wir uns mit Verständnis/ Toleranz begegnen und uns gegenseitig unterstützen.
St. Pauli zeigt eine Revolution. Ein Beispiel in der Geschlechterrollen akzeptiert, anerkannt und gleichberechtigt werden. Ein Wert in der Natur und Umwelt wie selbstverständlich als Höchstes stehen. St. Pauli 2050 ist ein Sinnbild für Transformation. International kommen Touristen und schauen sich den Stadtteil an. Bewundern die Architektur, die Atmosphäre, die Harmonie zwischen Stadt und Natur. Überall sind Pflanzen harmonisch in die Stadtstruktur mit eingewachsen, werden geachtet und gepflegt.
Die Luft und die Straßen sind sauber. Sexualität ist kein heikles Thema, sondern natürlich und aufgeklärt. St. Pauli zeigt sich stark in sexueller Aufklärung und hunderte Spirituelle reisen hier hin, um diverse Workshops zu belegen und ihren Horizont zu erweitern. Der Verein hat neben den sportlichen Interessen über die Jahre zahlreiche soziale Projekte gefördert. Darunter finanzielle sowie schulische Förderung für alleinerziehende Mütter in Kambodscha und Thailand.
– Was ich besonders gut finde:
Als ich gelesen habe, dass während des Einlaufens in das Millerntor-Stadion und als Torhymne „Hell Bells“ von ACDC gespielt wird, kam in mir direkt Euphorie hoch. Der Song spiegelt absolut das wider was ich mit dem Gefühl beim Sport verbinde. Ich sah ein majestätisches Bild von Sportlern und Sportlerinnen, die mit fiebriger Vorfreude und Teamgeist in den Augen über das Feld laufen. Das würde ich gerne live sehen. Ebenfalls beeindruckt hat mich die Auszeichnung von PETA für das vielfältige vegetarische und vegane Angebot für die Gäste. Das Thema St. Pauli hat mich wieder daran erinnert, dass es sich lohnt genauer hinzuschauen. – mein Gemälde zeigt diese Interpretation der Transformation von St.Pauli.

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