Sasha Gold + Juha Hansen – Looking through everybodys darling

200,00 

Name: Looking through everybody’s darling
Maße: 40 x 56 cm
Technik: digital fine art print (photograph)
Jahr: 2021
Auflage: 5 von 5

Der Print wird ohne Rahmen und Passepartout ausgeliefert.

5 vorrätig

Beschreibung

Über die Künstlerin:
Sasha Gold (geb. 1987)
Sasha Gold hat sich als Künstlerin der Transformation „überflüssiger“ Gegenstände verschrieben. Die neu geschaffenen Artefakte werden nicht nur in ihrem Zweck transformiert. Sie eröffnen neue Perspektiven und reflektieren soziale Facetten. Symbolisch, aber auch direkt. Die Spiegelscherben für die Skulpturen wurden aus den unterschiedlichsten Kontexten gesammelt und auf dem Gegenstand gebündelt. Durch diesen Prozess kann ein durchschnittlicher Baustein zu einem glänzenden, glamourösen Objekt mit einem völlig anderen Eindruck werden.In ihrer Vergangenheit war sie unter ihrem Klarnamen Alexandra Wichmann nach ihrem Jurastudium als Strafverteidigerin tätig.

Juha Hansen (Geb. 1978)
Studium an der HFBK Hamburg. Arbeitet als Fotograf, Filmemacher und Musiker von Hamburg aus. Er führte Regie bei Zahlreiche Kurzfilmen, Musikvideos und Dokumentationen. Reisen sind ein großer Teil seines Lebens, dieses spiegelt sich auch in seinen Arbeiten wider. Insbesondere in der Fotografie stehen Wasser, Landschaft und Menschen sowie deren Verhältnis zueinander immer wieder im Focus seiner Arbeiten. Als Musiker hat er an unterschiedlichen Projekten von sowohl akustischer als auch elektronischer Musik mitgewirkt, welche auch in unmittelbarer Korrelation zu seinen visuellen Arbeiten stehen.

Über die Kunst:
“Looking through everybody’s darling” ist das Ergebnis einer Zusammenarbeit von Sasha Gold mit Juha Hansen:
Ein zu Schrott gewordenes Industrieprodukt (Saab 900) – wurde von Sasha Gold als Teil eines Dancefloors erworben. Der Einsatz auf der Tanzfläche hinterließ weitere Narben. Statt es dem Schrottplatz zu überlassen, wurde es von ihr mit gefundenen Spiegelscherben zu einem Glanzstück erhoben. Die fragmentierten Spiegel des Objektes (“Why not? Everybody’s darling”) ergeben neu zusammengesetzt ein anderes Ganzes und reflektieren die Außenwelt in Bruchstücken. Durch das Auftreten von Licht durchzieht sich „everybody’s darling“ einer Metamorphose. So wie sich die Menschen in die glänzende Version ihrer Selbst verwandeln, wenn sie die Schwelle zum Nachtleben übertreten.
Die Inszenierung des Objektes durch Juha Hansen mit einer Infrarotkamera und dem eingesetzten Nebel wird der Ursprung im Nachtleben und die über die „Wirklichkeit“ hinwegtäuschende Verwandlung in „everybody’s darling“ hervorgehoben. Diese Darstellung zeigt uns, wie es sein könnte. Es entsteht eine zusätzliche Verschiebung von Wahrheit und Wirklichkeit.

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